Ortsentwicklung

Den Ursprung des Ortsnamens verbinden Historiker mit einer Mönchssiedlung, die hier irische Missionare angelegt hatten und da es das einzigste Kloster im Umkreis war, "Monasteria" nannten. Münster liegt unmittelbar an der Lechleite. Das Ortsbild wird von dieser topographischen Grundsituation geprägt. Die 1980 fertig gestellte Kirchenerweiterung fügt sich geschickt in diese Situation ein; Turm und erhaltener Ostteil der Pfarrkirche sind aus dem späten 14. Jahrhundert. Unterhalb der Kirche ist die Ortsmitte mit einem Gasthof, einem Kreditinstitut und dem Maibaum.

       
Münster hat sich alle zeitgemäßen kommunalen Einrichtungen geschaffen: Gemeindehaus mit Sitzungsraum, Gymastikraum und Schützenheim sowie der benachbarte Kindergarten bilden den kommunalen Mittelpunkt. Die Gemeinde gehört seit Mai 1978 der Verwaltungsgemeinschaft Rain an.

Am westlichen Ortsrand befindet sich das Sportzentrum mit Fußball-Feldern, Stockbahn und Tennisplätzen geschaffen. Integriert sind ein Kinderspielplatz und der überdachte Grillplatz. Die Entwicklung der Gemeinde verläuft organisch. Mehrere Bebauungspläne haben dazu beigetragen, dass die junge Generation am Ort ansässig bleiben kann und die Einwohnerzahl leicht zunimmt. Münster hat sich insgesamt vom Bauerndorf zur ländlichen Wohngemeinde verändert. Die meisten Berufstätigen pendeln nach auswärts, vorwiegend nach Meitingen, in den Großraum Augsburg und nach Rain. Drei erfolgreiche Teilnahmen am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und weitere Auszeichnungen - etwa für den naturnahen Erhalt eines Gewässers - zeugen von Gemeinschaftsgeist und erfolgreichem Bemühen um den Erhalt des Dörflichen.

     
Das Wochenendgebiet im Südwesten des Ortes stellt gewissermaßen ein Bindeglied zu den Naturschönheiten der Lechauen dar. Hier finden sich auf 65 Grundstücken schmucke Wochenendhäuser, wo ihre Bewohnern Ruhe und Erholung finden. Die Lechebene ist im nördlichen Bereich durch umfangreiche Kiesabbaugebiete geprägt. Durch die Tiefe der Kiesvorkommen ist der Landverbrauch vergleichsweise gering.

Gemeinde und Waldgenossenschaft sorgen gemeinsam für den Erhalt der Naturlandschaft in den Lechauen. Zu wildwachsenden Auen mit Wassern und Tümpeln gesellen sich auch große Aufforstungsflächen. Seit etwa 30 Jahren wurden unter forstkundlicher Anweisung Auwaldflächen in stattlichen Laubwald umgewandelt.

Im mittleren Bereich entlang der Lechleite sind noch Wiesen und Felder mit viel Begrünung vorhanden. Auf den intensiv genutzten Flächen der Hochterrasse im östlichen Gemeindebereich bieten ebene Äcker mit leichtem Boden die beste Grundlage für den Ackerbau. Seit zehn Jahren gedeiht hier auf rund 100 Hektar auch das Edelgemüse Spargel.  

    
Zur Gemeinde gehören die Gutshöfe Sulz im Norden und Hemerten im Süden inmitten der Weite ihrer Ackerflächen.

Suche

Wahlen

Bild

Bürgerservice

Bild

Personalausweis

Bild

Ortsplan

Bild

Werbung

Bild

Wetter