Donauwörther Zeitung vom 02. Juni 2014
Unermüdlicher Einsatz für die Gemeinde
Alois Stuber wird Ehrenbürger und drei weitere Männer werden gewürdigt
Der Sitzungssaal des neuen Rathauses in Münster hat seinen ersten festlichen Abend erlebt. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste, an der Spitze Landrat Stefan Rößle, verlieh die Kommune Altbürgermeister Alois Stuber die Ehrenbürgerwürde. Drei weitere verdiente Bürger – Josef Ernst, Hans-Markus von Schnurbein und Gottfried Hackl – wurden mit der Bürgermedaille ausgezeichnet.
Am Vorplatz des Rathauses begrüßten Bürgermeister Gerhard Pfitzmaier sowie seine Stellvertreter Peter Werner und Jürgen Raab die Gäste. Ein Sextett der Rainer Stadtkapelle sowie ein Salut der Münsterer Böllerschützen stimmte die Ankommenden auf die Feierstunde ein. Landrat Rößle sprach in seinem Grußwort „von einem historischen Tag“ und „von Ehrungen, die nicht alltäglich sind.“
Bürgermeister Gerhard Pfitzmaier, Nachfolger von Alois Stuber im Bürgermeisteramt, erinnerte daran, dass die Gemeinde Münster bisher viermal das Ehrenbürgerrecht verliehen habe, und zwar an Hauptlehrerin Kreszenz Endrass, Gutsbesitzer Markus von Schnurbein, Geistlichen Rat Dekan Max Lober und Altbürgermeister Konrad Dumberger. „Mit dieser Auszeichnung dokumentieren wir unsere große Wertschätzung für das Lebenswerk, das du lieber Alois, hier geleistet hast“, erklärte Pfitzmaier.
Viele Projekte verwirklicht
In Stubers 14-jähriger Amtszeit als Bürgermeister seien viele Projekte verwirklicht worden, wie etwa Einweihung des Klärwerks, Neugestaltung des Friedhofs, Ausweisung eines Gewerbegebiets mit Ansiedlung der Großgärtnerei Hartmann sowie die Schaffung der Baugebiete „Am Eichenweg“, „Am Holderstock“ und „Im Kreitfeld“. Mit dem Bau des Feuerwehrhauses im Jahr 2002 sei das erste Bauwerk des neuen Gemeindezentrums erstellt worden, erklärte der Bürgermeister und fuhr fort: „In all diesen 30 Jahren des Ehrenamts hast du dich mit unermüdlichem Einsatz für die Gemeinde Münster und für die jetzt 1200 darin lebenden Menschen eingesetzt. Sicherlich hast du dabei auch Unvernunft, Anfeindungen und ungerechte Worte erfahren müssen, aber du durftest auch bestimmt schöne, erfolgreiche und glückliche Stunden feiern.“
Die Vereine des Dorfs habe Stuber nach Kräften gefördert und sei beispielsweise beim Sportverein zuerst Torwart, dann Vorsitzender, Kassier und Schülertrainer gewesen.
Eingestellt am: 08.03.19 09:59